Claire Laude

Claire Laude (*1975 in Frankreich) ist Architektin und Künstlerin, sie lebt und arbeitet seit 1998 in Berlin. Ihre Arbeit hinterfragt den Begriff der Spuren. Anhand gefundener Materialien ändert sie einen Ort auf eine minimalistische Art und baut provisorische Installationen, die auf Ungewogenheit und Verletzlichkeit hinweisen sowie auf die Prozesse der Zeit. Damit steht sie an der Schwelle...

Göran Gnaudschun

“Are you happy?” VTph: Göran, du warst jetzt ein Jahr lang Stipendiat in der Deutschen Akademie in Rom, der Villa Massimo. Du hattest dort viel Zeit, dich mit deinen Projekten auf ganz intensive Art und Weise zu beschäftigen. Woran hast du gearbeitet? GG: Noch bis Anfang diesen Jahres hatte ich an dem Projekt “Wüstungen”...

Sonya Schönberger

Im Rahmen der Ausstellung Scherben im Berliner Museum der Dinge (2013-2014) traf Sonya Schönberger den „Dingexperten“ Michael Engelke. In der Videoarbeit Michael (2014, 72 Minuten) verortet Engelke ausgewählte Scherben und Objekte und erläutert ihre ursprüngliche Funktion. Mithilfe spezifischer Merkmale stellt er eine Verbindung der einzelnen Objekte zu ihrer Geschichte her und schreibt den Bruchstücken eine mögliche Provenienz zu. Sie werden zu Erinnerungsfragmenten, die den BetrachterInnen einen unmittelbaren...

Armin Linke

The Appearance of That Which Cannot Be Seen Armin Linke has been documenting the transformation of megacities and the effects of globalization for over 20 years, and so he has chronicled all the far-reaching economic, ecological and geological changes of our time. His new exhibit, “The Appearance of That Which Cannot Be Seen”, presents...

Andreas Mühe

Pathos als Distanz VTph: Andreas, deine Ausstellung in den Deichtorhallen in Hamburg zeigt einen Querschnitt durch dein Œuvre der letzten Jahre, sie spannt einen Bogen und integriert viele deiner Fotografien, die jetzt schon, man könnte sagen, zu Ikonen geworden sind, wie die Portraits von Angela Merkel und Helmut Kohl, welche jeweils ganz oben thronen und in Distanz...

Aras Gökten

“Arkanum” Farbnuancen werden von einem dunklen Hintergrund absorbiert oder gehen in kaltes Weiß über, Farbtafeln prallen dem distanzierten Betrachter als Screenshot entgegen, Zugehörigkeit erschließt sich dem Bewohner einer Großstadt nur unter Annahme von sterilen Vorgaben. Es sind Metapher, psychologische Fragmente, eines von sich entfremdeten Menschen in einer Welt, die sich ihm entzieht. Aras Gökten...

Daniela Comani

Neuerscheinungen hrsg. von Daniela Comani Fotoserie und Buch Die Neuerscheinungen, die Daniela Comani in ihrer Publikation vorstellt, kommen uns längst bekannt vor. So meinen wir die Taschenbuchausgabe eines berühmten Romans wiederzuerkennen, die bei unseren Eltern jahrzehntelang im Regal stand. Es ist ein ähnliches Gefühl wie bei einem altbekannten Schallplattencover, das man auf der Hülle...

Peter Bialobrzeski

TAIPEI DIARY 24th AUGUST 2014 I roam around “New Taipei” which is visually indistinguishable from “Taipei”. The sprawl, as William Gibson would have called it, stretches from Xindian 新店 River in the south to Danshui 淡水 in the north. The architecture and structure of the city can be described at first glance as totally featureless. I...

Andréas Lang

„Meine Reisen, meine Themen sind immer auch eine Reise zu mir selbst. Genauso sehe ich auch die Reise nach Afrika auf den Spuren meines Urgroßvaters, hier wird das Persönliche kollektiv. Der Kolonialismus betrifft uns alle und auch die mittelalterlichen Kreuzzüge betreffen uns alle – meine Auseinandersetzung hat ganz klar auch mit meinem eigenen Kulturkreis...

Max Dax

Max Dax, Kunst- und Musikpublizist, ist zu Besuch in den Ateliers in Berlin, Düsseldorf oder New York und gibt in der Ausstellung „My Abstract World“ im me Collectors Room/Stiftung Olbricht Einblicke in die Künstlerseele. Er bittet einige Künstler, über Musik zu sprechen und dem eigenen visuellen Kunstwerk eine auditive Komponente gegenüberzustellen. Ein Gespräch mit Max Dax. VTph:...

Maja Wirkus

Die Anmut des Betons Site Specific Maja Wirkus’ Konzept der Ausstellung “Praesens || Präsens” aus der Reihe Talents der C/O Berlin Foundation orientiert sich an der Bewegung des aktuell vorgefundenen Raumes. Dem Raum liegt – so statisch er auch ist – eine Bewegung zugrunde. Agiert doch ein Raum oftmals auch als Vorraum für andere, neue und...

Lambert

“Ich habe lange darüber nachgedacht, ob und wie es Sinn machen könnte, mich wieder auf die Bühne zu stellen. Und eigentlich möchte ich das nur noch, wenn ich nicht die Aufgabe habe, ich selbst sein zu müssen oder wahnsinnig authentisch sein zu müssen. Sondern wenn ich die Freiheit habe, auch anders sein zu dürfen,...